Post image of Planeten, PvP und Photovoltaik

Im letzten News-Beitrag von Bioware zu SWTOR wurde (mal wieder) ein Planet, diesmal Voss, vorgestellt. Damit wäre nun also das Dutzend voll und es ist immernoch kein Ende in Sicht.

Ich hatte mich ja bereits in zwei vorhergehenden Beiträgen (hier und vorallem hier) etwas über die Vielzahl der veröffentlichten Planeten ausgelassen. Die Frage, welche ich mir hier stellen möchte ist nun, wie das “Spielfeld” in SWTOR wohl aussehen wird und welche Struktur sich dahinter womöglich verbergen wird.

Basierend auf den bisherigen Beschreibungen zu den Planeten kann man denke ich ein paar “Arten” unterscheiden, die sicherlich auch unterschiedliche Rollen im Spiel haben werden:

Start-Planeten: Hierzu zählen die Planeten auf denen die einzelnen Klassen beginnen werden. Da wäre Ord Mantell udn Tytho auf der einen, Hutta und Korriban auf der anderen Seite. Schaut man sich die “Startgebiete” anderer Spiele an, so kann man hier eine hohe Quest-Dichte und Einführung ins Spiel erwarten. Eher kein PvP und nur kleinere “Dungeons” auf den Level des Spielers angepasst. Es wird hier sicherlich auch kleinere “Zentren” geben, die als Basis für die ersten Erkundungen dienen (Quest-Punkt, Ausrüstung, etc.).

Heimatwelten: In dieser Kategorie tummeln sich vorallem zwei Kandidaten. Auf der Seite der Republik ist das Coruscant, wobei das Sith Imperium im eher “ländlichen” Dromund Kaas beheimatet sein wird. Diese Planeten stelle ich mir etwas wie die grossen Hauptstädte der jeweiligen Seite vor. Hier findet man die gesamte Infrastruktur (vom Auktionshaus, über die Bank bis hin zu Händlern und Werkstätten) um sich mit allen möglichen Gütern einzudecken oder sich selbst als Händler zu verdienen. Auch dem ”sozialen Leben” sind diese Orte besonders gewidmet, d.h. es gibt Cantinas und Orte des “sinnlosen” Vergnügens.

Einseitige PvE-Planeten: Planeten wie z.B. Balmorra regen meine Phantasie an über Planeten nachzudenken die im PvE-Modus für jeweils eine Seite geöffnet werden. Bleiben wir bei diesem Beispiel. Ein ehemaliger Planet der Republik wurde im Zuge der langwierigen Kämpfe “aufgegeben” und dem Imperium ausgeliefert. Dennoch haben die Balmorraner den Kampf nie aufgegeben. Nun, Jahre nach dem fatalen Entschluss der Republik, kehren die Kämpfer für das “Gute” zurück und versuchen den Planeten zu befreien. Hier hätten also Spieler der Republik die Möglichkeit gegen das NPC-Imperium zu kämpfen. Auf Seiten des Imperiums könnte Belsavis das Gegenstück sein. Ein Gefängnisplanet der Republik der vom Imperium entdeckt wurde und das nun dannach trachtet die Gefangenen zu befreien.

Zweiseitige PvE-Planeten: Analog zu Balmorra und Belsavis, die ggf. nur einer Seite Kampagnen anbieten, könnten Planeten wie Alderaan optimale Schauplätze für beide Gegenspieler darstellen. Sowohl das Sith Imperium wie auch die Republik versuchen eine neue Regierung zu etablieren. Dies kann auf Kampfplätzen, durch Intrigen oder sonstige Unterstützung geschehen. Hier könnte es sogar so weit gehen, dass ein wirklicher “Counter” läuft und jeweils eine Seite an der Macht ist, was seinen jeweiligen Unterstützern Vorteile bringen könnte.

Neutrale Zonen: Tatooine könnte wiederum eine neutrale Zone sein. Hier finden sich Quests jenseits des galaktischen Krieges. Spieler die sich vom ewigen Kampf etwas ausruhen möchten können hier Ruf bei einer der neutralen Fraktionen sammeln und der Krayt jagd nachgehen. Viele Points-of-Interest bieten dabei für genügend Abwechslung und Kurzweil.

PvP-Welten: Der neue Planet Voss, vielleicht auch Balmorra und Belsavis, hingegen sehen auf den ersten Blick wie PvP-Welten aus. Hier wird man vielleicht bei betreten des Planeten für den Kampf Spieler gegen Spieler markiert und hat ein grösseres Open-PvP-Gebiet. Die eigenen Stützpunkte könnten dabei ständig angegriffen, Angriffe auf gegnerische Stützpunkte geplant und “neutrale” Punkte erobert werden.

Siedlungswelten: Taris ist per Beschreibung eine Welt die neu besiedelt wird. Wenn man “Besiedeln” wörtlich nimmt, könnte es hier Raum für Spielerstädte geben, jedenfalls für Städte der Republik (für das Imperium fehlt dann hier noch das entsprechende Gegenstück). Spieler können auf der bestehenden Siedlung landen und sich dann in das Landesinnere auf machen um einen neuen Platz für die eigenen vier Wände zu finden… incl. Photovoltaikanlage.

In vielerlei Hinsicht gefallen mir diese Überlegungen. Zum einen würde ein solcher Ansatz das zur Verfügung stellen von unterschiedlichen PvE- und PvP-Servern überflüssig machen. Zum anderen (wie schonmal erwähnt),würden Ladezeiten vermieden bzw. “versteckt” werden (Ladezeit = Flugzeit von Planet zu Planet). Auch die Idee einzelne Gebiete (Planeten) unterschiedlichen Spielzielen zu widmen finde ich spannend. So würden sich die klassischen PvPler eher auf Welten wie Voss treffen, die Stadtplaner auf Taris und Händler eher in den Heimatwelten. Wenn ich mir das recht überlege, wäre das eine stimmige Umsetzung für mich von Star Wars in einem MMO.

Posted by Eauxfolles   @    15 April 2010 2 comments
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 2 Comments

Comments
Apr 15, 2010
12:12
#1 Kroloch :

Da die Planeten ja nicht komplett begehbar sind, sondern eher die Größe einer “Zone” in World of Warcraft haben werden, können sie ruhig noch ein paar mehr ins Spiel bringen^^

Apr 17, 2010
09:51
#2 Eauxfolles :

Das gleiche Gefühl habe ich auch. Vorallem gibt das für potentielle Erweiterungen eine zweite Option (nicht nur neue Planeten, sondern auch bestehende Erweitern).

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